GPS (Grupo de Proyectos Solidarios – Gruppe Solidarprojekte) wurde im Schuljahr 2012/13 gestartet und richtet sich an Freiwillige der Jahrgangsstufen 7 bis 10 mit dem Ziel, solidarische Hilfsaktionen durchzuführen.

GPS möchte dazu beitragen, in unseren Schülern Haltungen herauszubilden, die es ihnen ermöglichen, zu integren, solidarischen, großzügigen Menschen heranzuwachsen, die sensibel für die Bedürfnisse anderer und für die Umwelt sind.

Wir können nicht ignorieren, dass wir in einer Welt leben, die von einer fortschreitenden Entmenschlichung und dem Verlust von Werten gekennzeichnet ist. Diese sind nicht nur wichtig für ein harmonisches Zusammenleben und die persönliche Reifung, sondern unabdingbar für die ganzheitliche Entwicklung des Einzelnen. Der genannte Bildungsauftrag wird von verschiedenen Säulen getragen, von denen eine die Schule ist.

An der Deutschen Schule Málaga spielt GPS eine wichtige Rolle bei der Umsetzung des Leitbildes. Unsere Tätigkeit in verschiedenen Bereichen hat als gemeinsamen Nenner die Werteerziehung, das Wecken eines Bewusstseins für bestehende Problemsituationen und die Vermittlung von Handlungsinstrumenten zu ihrer Behebung. Wir kooperieren mit so unterschiedlichen Organisationen wie der Flüchtlingsorganisation der Vereinten Nationen, UNHCR, der Hilfe für Schulen in Marokko, Caritas in den Pfarrgemeinden, der Stiftung Abracadabra, der Wohltätigkeitsorganisation Schmetterlingskinder, Pro Dunas in Marbella, dem Obdachlosenheim Cottolengo, dem Verein AVOI (Freiwilligenhilfe auf der Kinderonkologiestation des Krankenhauses Materno Infantil in Málaga), dem Umweltverein Durisilva, der NGO INPAVI, und vielen anderen mehr.

Die Aktivitäten sind je nach Jahrgangsstufe unterschiedlich. So haben die Schüler der Klassen 7 und 8 ihren Einsatzbereich in der Schule, wo sie bei vielen Veranstaltungen unterschiedlicher Abteilungen helfen. Diese „logistische“ Unterstützung ist zum Beispiel von grundlegender Bedeutung bei der Durchführung des Andalusientages. Die höheren Jahrgangsstufen dagegen werden außerhalb des Schulgeländes tätig. Sie gehen in die Obdachlosenheime, besuchen alte Menschen oder geben Essen in Suppenküchen aus.

Die 10% der Einnahmen vom Weihnachtsbasar, die jedes Jahr für wohltätige Zwecke zur Verfügung gestellt werden, erlauben es uns, vielen Gruppierungen zu helfen, die auf private Spenden angewiesen sind. Sie werden immer für den Erwerb von Lebensmitteln oder anderen Artikel des täglichen Bedarfs für Obdachlosenheime, benachteiligte Gruppen, Kinder, bei denen die Gefahr der sozialen Ausgrenzung besteht, oder Mittellose benutzt.

Am Ende der Jahrgangsstufe 10 sind die Schüler immer froh, bei GPS mitgemacht zu haben, und viele verbinden sich mit NGOs, nachdem sie die Schule verlassen haben. Wir sind stolz darauf, den Keim der Solidarität in den Schülern gelegt zu haben und zu sehen, wie er Wurzeln schlägt.

Ansprechpartner: Fr. Perez / Fr. Molina